Detailansicht zu WAZ-017 v7.0
Sprachversionen
| Sprache | Datei | Version | Band | Titel | DOI + Link |
|---|---|---|---|---|---|
| 🇩🇪 | WAZ-017D | 2.0 | 15 | Das Selbst bei Typ 2 als integratives Schichtenmodell | ¦ |
Dokumentdetails: 🇩🇪 WAZ-017D
Version: 2.0 (Datum: 2026-05-28)
YAML-Daten von WAZ-017D
| Schlüssel | Wert |
|---|---|
| wa_id | WAZ-017D |
| wb_band | WB_01D |
| title | WAZ-017D: Das Selbst bei Typ 2 als integratives Schichtenmodell |
| author | Thor Alexander (ORCID: 0009-0007-8347-0962, 🔗 https://osf.io/snmx5/) |
| version | Version 4.0 vom 2026-05-28 |
| footline | WAZ-017D: Schichtenmodell des Selbst bei Typ 2 (V4.0) |
| abstract | Dieses Dokument ordnet die Vielzahl der in der Traumaliteratur und im WA-Korpus verwendeten Selbst-Konzepte in ein vertikales Schichtenmodell für die strukturelle Dissoziation Typ 2 ein. Zehn Schichten – von der neurobiologischen Basis über entwicklungspsychologische, strukturelle, selbstpsychologische, abwehrbezogene, phänomenologische, multiple, archetypische, dialogisch-ethische bis zur existenzial-poetischen Ebene – werden beschrieben und auf die Instanzen Yenifer (primäres, unterdrücktes Bewusstsein) und Yenny (sekundäres, exekutives Bewusstsein) angewandt. Das Dokument führt die Begriffe „eigenes Selbst“ und „fremdes Selbst“ als zusammenfassende Dichotomie ein. Die Ausführungen gelten für beide Modelle (Typ 2α und Typ 2β), sofern nicht anders vermerkt. Dies ist ein nicht begutachtetes Manuskript und Teil von Band 01 des WA-Korpus zur strukturellen Dissoziation Typ 2. |
| abstract_en | This document organizes the multitude of self-concepts used in trauma literature and the WA Handbook into a vertical layer model for structural dissociation type 2. Ten layers – from the neurobiological basis through developmental, structural, self-psychological, defense-related, phenomenological, multiple, archetypal, dialogical-ethical to the existential-poetic level – are described and applied to the instances Yenifer (primary, suppressed consciousness) and Yenny (secondary, executive consciousness). The document introduces the terms „own self“ and „alien self“ as a summarizing dichotomy. The findings apply to both models (type 2α and type 2β) unless stated otherwise. This is an unpublished manuscript and part of Volume 01 of the WA Handbook on Structural Dissociation Type 2. |
| keywords | strukturelle Dissoziation, Typ 2, Selbst, Schichtenmodell, eigenes Selbst, fremdes Selbst, leeres Selbst, fragmentiertes Selbst, wahres Selbst, falsches Selbst, eingekapseltes Selbst, leblose Fassade, multiple Selbstzustände, dämonischer Wächter, präverbales Selbst, Kernselbst, dialogisches Selbst, gefrorene Quelle, Yenifer, Yenny, WA-Korpus, K-PTBS |
Kapitel 1 von WAZ-017D
## 1. Einleitung: Warum ein Schichtenmodell des Selbst?
Die strukturelle Dissoziation Typ 2 stellt die klassischen Selbstkonzepte der Psychologie vor eine Herausforderung: Das Selbst ist nicht einheitlich, sondern in zwei (oder mehr) Bewusstseinströme aufgespalten, wobei einer (Yenny) die Exekutive kontrolliert und der andere (Yenifer) unterdrückt ist. Jedes der in der Literatur beschriebenen Selbstkonzepte – von Janet bis Kalsched – beleuchtet einen anderen Aspekt dieser pathologischen Spaltung. Keines allein erklärt das Phänomen vollständig; erst ihre vertikale Integration ergibt ein kohärentes Bild.
Das Schichtenmodell ordnet die verschiedenen Selbst-Begriffe nicht als konkurrierende Erklärungen, sondern als komplementäre Ebenen eines Systems, die einander ergänzen. Die unteren Schichten sind die fundamentalen, neurobiologischen und entwicklungspsychologischen Grundlagen; die mittleren Schichten beschreiben die strukturelle Organisation und die Abwehrdynamik; die oberen Schichten betreffen die existenzielle und poetische Bedeutung des Falls. Die zehnte Ebene – der Blick des Lesers – ist die Metaebene der Rezeption (analog zu WAZ-010).
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Die strukturelle Dissoziation Typ 2 stellt die klassischen Selbstkonzepte der Psychologie vor eine Herausforderung: Das Selbst ist nicht einheitlich, sondern in zwei (oder mehr) Bewusstseinströme aufgespalten, wobei einer (Yenny) die Exekutive kontrolliert und der andere (Yenifer) unterdrückt ist. Jedes der in der Literatur beschriebenen Selbstkonzepte – von Janet bis Kalsched – beleuchtet einen anderen Aspekt dieser pathologischen Spaltung. Keines allein erklärt das Phänomen vollständig; erst ihre vertikale Integration ergibt ein kohärentes Bild.
Das Schichtenmodell ordnet die verschiedenen Selbst-Begriffe nicht als konkurrierende Erklärungen, sondern als komplementäre Ebenen eines Systems, die einander ergänzen. Die unteren Schichten sind die fundamentalen, neurobiologischen und entwicklungspsychologischen Grundlagen; die mittleren Schichten beschreiben die strukturelle Organisation und die Abwehrdynamik; die oberen Schichten betreffen die existenzielle und poetische Bedeutung des Falls. Die zehnte Ebene – der Blick des Lesers – ist die Metaebene der Rezeption (analog zu WAZ-010).
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Physischer Band: WB_15D – Integrative Fallarbeit, Helfernetz und Methodenreflexion
Datei: WB_15 V0.9.md
Kein YAML-Block.