Detailansicht zu WAZ-070D 🇩🇪 v7.0
Sprachversionen
| Sprache | Datei | Version | Band | Titel | DOI + Link |
|---|---|---|---|---|---|
| 🇩🇪 | WAZ-070D | 2.1 | 02 | Abgrenzung zu bestehenden Störungsbildern | ¦ |
Dokumentdetails: 🇩🇪 WAZ-070D
Version: 2.1 (Datum: 2026-05-04)
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Kapitel 1 von WAZ-070D
## 1. Einleitung: Differentialdiagnostik als wissenschaftliche Notwendigkeit
Die Einführung einer neuen diagnostischen Kategorie – hier des Typ 2 der strukturellen Dissoziation – steht vor einer doppelten Beweislast. Sie muss erstens zeigen, dass die beschriebene Konstellation nicht durch bestehende Kategorien bereits hinreichend erfasst wird, und zweitens belegen, dass die Unterschiede zu diesen Kategorien nicht graduell, sondern qualitativ sind. Nur wenn beide Bedingungen erfüllt sind, kann eine neue Kategorie wissenschaftliche Legitimität beanspruchen.
Die folgende Analyse untersucht fünf etablierte Störungsbilder auf ihre Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zum Typ 2. Für jedes Störungsbild werden übereinstimmende Merkmale benannt, bevor die trennenden, qualitativ verschiedenen Merkmale des Typ 2 dargestellt werden. Die Analyse stützt sich auf die im Fall Yenifer/Yenny dokumentierte Phänomenologie und die in WAA-010 und WAE-031 entwickelten theoretischen Grundlagen.
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Die Einführung einer neuen diagnostischen Kategorie – hier des Typ 2 der strukturellen Dissoziation – steht vor einer doppelten Beweislast. Sie muss erstens zeigen, dass die beschriebene Konstellation nicht durch bestehende Kategorien bereits hinreichend erfasst wird, und zweitens belegen, dass die Unterschiede zu diesen Kategorien nicht graduell, sondern qualitativ sind. Nur wenn beide Bedingungen erfüllt sind, kann eine neue Kategorie wissenschaftliche Legitimität beanspruchen.
Die folgende Analyse untersucht fünf etablierte Störungsbilder auf ihre Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zum Typ 2. Für jedes Störungsbild werden übereinstimmende Merkmale benannt, bevor die trennenden, qualitativ verschiedenen Merkmale des Typ 2 dargestellt werden. Die Analyse stützt sich auf die im Fall Yenifer/Yenny dokumentierte Phänomenologie und die in WAA-010 und WAE-031 entwickelten theoretischen Grundlagen.
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Physischer Band: WB_02D –
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