Detailansicht zu WAE-400 v7.0
Sprachversionen
| Sprache | Datei | Version | Band | Titel | DOI + Link |
|---|---|---|---|---|---|
| 🇩🇪 | WAE-400D | 2.1 | 06 | Bindungstheoretisch+entwicklungspsychopathologisch | ¦ |
Dokumentdetails: 🇩🇪 WAE-400D
Version: 2.1 (Datum: 2026-07-18)
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Kapitel 1 von WAE-400D
## 1. Einleitung: Transgenerationale Weitergabe als bindungstheoretisches Phänomen
Die transgenerationale Weitergabe von Traumata beschreibt den Prozess, durch den die unverarbeiteten traumatischen Erfahrungen einer Generation die psychische Entwicklung der nächsten Generation negativ beeinflussen – ohne dass eine direkte Weitergabe über die DNA erfolgen muss. Im Fall Yenifer/Yenny ist die Mutter (Paula) die transgenerationale Quelle (T0): Sie ist selbst traumatisiert (Typ 1 der strukturellen Dissoziation), emotional unverfügbar, kognitiv begrenzt. Sie gab ihr unverarbeitetes Bindungstrauma an Yenifer weiter – nicht durch bewusste Gewalt, sondern durch emotionale Unerreichbarkeit, fehlende Feinfühligkeit und ein „frightened/frightening“ -Verhalten.
Dieses Dokument konzentriert sich auf die psychologischen Mechanismen dieser Weitergabe: Wie wird das Trauma von der Mutter an das Kind über die Bindung übertragen? Welche Rolle spielen die desorganisierte Bindung, die defektive Exklusion und die entwicklungspsychopathologischen Pfade (Multifinalität)? Die Antworten liefern die Grundlage für das Verständnis von Yenifers desorganisierter Bindung und ihrer späteren Dissoziationsneigung.
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Die transgenerationale Weitergabe von Traumata beschreibt den Prozess, durch den die unverarbeiteten traumatischen Erfahrungen einer Generation die psychische Entwicklung der nächsten Generation negativ beeinflussen – ohne dass eine direkte Weitergabe über die DNA erfolgen muss. Im Fall Yenifer/Yenny ist die Mutter (Paula) die transgenerationale Quelle (T0): Sie ist selbst traumatisiert (Typ 1 der strukturellen Dissoziation), emotional unverfügbar, kognitiv begrenzt. Sie gab ihr unverarbeitetes Bindungstrauma an Yenifer weiter – nicht durch bewusste Gewalt, sondern durch emotionale Unerreichbarkeit, fehlende Feinfühligkeit und ein „frightened/frightening“ -Verhalten.
Dieses Dokument konzentriert sich auf die psychologischen Mechanismen dieser Weitergabe: Wie wird das Trauma von der Mutter an das Kind über die Bindung übertragen? Welche Rolle spielen die desorganisierte Bindung, die defektive Exklusion und die entwicklungspsychopathologischen Pfade (Multifinalität)? Die Antworten liefern die Grundlage für das Verständnis von Yenifers desorganisierter Bindung und ihrer späteren Dissoziationsneigung.
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Physischer Band: WB_06D –
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