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Sprachversionen
| Sprache | Datei | Version | Band | Titel | DOI + Link |
|---|---|---|---|---|---|
| 🇩🇪 | WAE-250D | 3.0 | 05 | Relationale Psychoanalyse | ¦ |
Dokumentdetails: 🇩🇪 WAE-250D
Version: 3.0 (Datum: 2026-04-20)
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Kapitel 1 von WAE-250D
## 1. Einleitung: Was ist die relationale Psychoanalyse?
Die relationale Psychoanalyse ist eine Weiterentwicklung der Psychoanalyse, die in den 1980er und 1990er Jahren in den USA entstand. Ihre Hauptvertreter sind Stephen Mitchell, Lewis Aron, Jessica Benjamin und Philip Bromberg. Sie verbindet Elemente der britischen Objektbeziehungstheorien (Klein, Fairbairn, Winnicott), der amerikanischen Ich-Psychologie, der Selbstpsychologie (Kohut) und der Intersubjektivität.
Ihr Kern ist die Abkehr vom klassischen, einseitigen Modell des neutralen, abstinenten Therapeuten hin zu einer wechselseitigen, ko-konstruierten Beziehung zwischen zwei Subjekten. Die relationale Psychoanalyse betont: Die Persönlichkeit und ihre Störungen entstehen in und durch Beziehungen – und können nur in und durch Beziehungen geheilt werden. Für den Fall Yenifer/Yenny (Typ 2 der strukturellen Dissoziation) ist sie relevant, weil sie Konzepte wie Enactment, multiple Selbstzustände und Gegenseitigkeit bereitstellt, die helfen, die Dynamik zwischen Tobias, Yenifer und Yenny zu verstehen. Zugleich stößt sie an Grenzen, weil die invertierte Hierarchie des Typ 2 eine radikalere Form der Spaltung darstellt, als die relationale Psychoanalyse üblicherweise annimmt.
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Die relationale Psychoanalyse ist eine Weiterentwicklung der Psychoanalyse, die in den 1980er und 1990er Jahren in den USA entstand. Ihre Hauptvertreter sind Stephen Mitchell, Lewis Aron, Jessica Benjamin und Philip Bromberg. Sie verbindet Elemente der britischen Objektbeziehungstheorien (Klein, Fairbairn, Winnicott), der amerikanischen Ich-Psychologie, der Selbstpsychologie (Kohut) und der Intersubjektivität.
Ihr Kern ist die Abkehr vom klassischen, einseitigen Modell des neutralen, abstinenten Therapeuten hin zu einer wechselseitigen, ko-konstruierten Beziehung zwischen zwei Subjekten. Die relationale Psychoanalyse betont: Die Persönlichkeit und ihre Störungen entstehen in und durch Beziehungen – und können nur in und durch Beziehungen geheilt werden. Für den Fall Yenifer/Yenny (Typ 2 der strukturellen Dissoziation) ist sie relevant, weil sie Konzepte wie Enactment, multiple Selbstzustände und Gegenseitigkeit bereitstellt, die helfen, die Dynamik zwischen Tobias, Yenifer und Yenny zu verstehen. Zugleich stößt sie an Grenzen, weil die invertierte Hierarchie des Typ 2 eine radikalere Form der Spaltung darstellt, als die relationale Psychoanalyse üblicherweise annimmt.
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Physischer Band: WB_05D –
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