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| Sprache | Datei | Version | Band | Titel | DOI + Link |
|---|---|---|---|---|---|
| 🇩🇪 | WAA-811D | 2.0 | 18, 16 | Die Zwei-Dimensionen-Taxonomie der Dissoziation (ZTD) – Ein metatheoretisches Klassifikationsmodell | ¦ |
Dokumentdetails: 🇩🇪 WAA-811D
Version: 2.0 (Datum: 2026-08-07)
YAML-Daten von WAA-811D
| Schlüssel | Wert |
|---|---|
| wa_id | WAA-811D |
| wb_band | WB_18D |
| title | WAA-811D: Die Zwei-Dimensionen-Taxonomie der Dissoziation (ZTD) – Ein metatheoretisches Klassifikationsmodell |
| subtitle | WA-Korpus - Band WB_18D 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/[Band18D-geplant] |
| author | Thor Alexander (ORCID: 0009-0007-8347-0962, 🔗 https://osf.io/snmx5/) |
| version | Version 4.0 vom 2026-07-27 |
| footline | WAA-811D: ZTD – Taxonomie der Dissoziation (V4.0) |
| abstract | Dieses Dokument führt die Zwei-Dimensionen-Taxonomie der Dissoziation (ZTD) als metatheoretisches Klassifikationsmodell ein. Die ZTD verortet theoretische Perspektiven auf Dissoziation – Soziokognitives Modell (SCM), Şars funktionale Dissoziation, Typ 1 und Typ 2α/2β – anhand zweier unabhängiger Dimensionen: strukturelle Tiefe und soziokognitive Beteiligung. Das Modell integriert die Erkenntnisse aus WAA-160, WAA-161 und WAA-810 und bietet einen Rahmen für diagnostische Einordnung, therapeutische Steuerung und prognostische Einschätzung. Die Ausführungen gelten für beide Modelle (Typ 2α und Typ 2β), sofern nicht anders vermerkt. |
| abstract_en | This document introduces the Two-Dimensional Taxonomy of Dissociation (ZTD) as a metatheoretical classification model. The ZTD locates theoretical perspectives on dissociation – Sociocognitive Model (SCM), Şar's functional dissociation, Type 1, and Type 2α/2β – along two independent dimensions: structural depth and sociocognitive involvement. The model integrates findings from WAA-160, WAA-161, and WAA-810 and provides a framework for diagnostic classification, therapeutic guidance, and prognostic assessment. The findings apply to both models (type 2α and type 2β) unless stated otherwise. |
| keywords | Strukturelle Dissoziation, Typ 2, ZIS-Spinne, Zwei-Dimensionen-Taxonomie, ZTD, Taxonomie, Klassifikation, metatheoretisch, strukturelle Tiefe, soziokognitive Beteiligung, SCM, Sociocognitive Model, Sar, funktionale Dissoziation, Typ 1, Typ 2a, Typ 2ß, DDNOS, OSDD, DIS, dissoziative Identitätsstörung, Borderline, BPD, Depersonalisationsstörung, Derealisationsstörung, dissoziative Amnesie, Fugue, Identitätsdiffusion, ANP, EP, strukturelle Spaltung, funktionale Abtrennung, invertierte Hierarchie, psychologisches Selbst, soziologisches Selbst, Trauma-Selbst, transdiagnostisch, MDI, Multiscale Dissociation Inventory, DES, Dissociative Experiences Scale, Leuchtturm-Strategie, phasenorientierte Traumatherapie, kognitive Umstrukturierung, kulturelle Narrative, Marianismus, Familismus, Fatalismus, Komorbidität, differentialdiagnostisch, Yenifer, Yenny, WA-Korpus, K-PTBS, WAA-811 |
| volumes | WA-Korpus zur Strukturellen Dissoziation Typ 2 - Integrative Einzelfallanalyse Yenifer/Yenny: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/DC9EZ BAND 01: TYP 2 • Deutsch/Original - WB_01D: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/42UQH • English - WB_01E: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/B3D5R • Español/Latino - WB_01L: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/[geplant] • Русский - WB_01R: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/[geplant] BAND 02: GRUNDLEGUNG • Deutsch/Original - WB_02D: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/[Band02D-geplant] BAND 04: LEUCHTTURM • Deutsch/Original - WB_04D: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/[Band04D-geplant] BAND 05: DYNAMIK • Deutsch/Original - WB_05D: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/[Band05D-geplant] BAND 12: IATROGEN • Deutsch/Original - WB_12D: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/4B5C6 BAND 16: SELBST • Deutsch/Original - WB_16D: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/[Band16D-geplant] BAND 18: ZIS-SPINNE • Deutsch/Original - WB_18D: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/[Band18D-geplant] BAND 95: ERZÄHLUNGEN • Deutsch/Original - WB_95D: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/RS49M • English - WB_95E: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/[Band95E-geplant] • Español/Latino - WB_95L: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/[Band95L-geplant] • Русский - WB_95R: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/[Band95R-geplant] |
Kapitel 1 von WAA-811D
## 1. Einleitung
### 1.1 Warum eine Taxonomie der Dissoziation?
Die Dissoziationsforschung hat in den letzten Jahrzehnten eine beeindruckende Vielfalt theoretischer Perspektiven hervorgebracht – vom Sociocognitive Model (SCM) über Şars funktionale Dissoziation bis hin zur strukturellen Dissoziation Typ 1 und Typ 2. Diese Perspektiven stehen jedoch oft unverbunden nebeneinander. Sie werden als konkurrierende Erklärungen präsentiert, nicht als komplementäre Zugänge zu unterschiedlichen Ebenen desselben Phänomens.
Die Forschung beschreibt, dass Dissoziation ein multidimensionales Konstrukt ist – keine eindimensionale Größe. Die Multiscale Dissociation Inventory (MDI) identifizierte fünf moderat interkorrelierte Faktoren: Abkopplung (Loslösung), Identitätsdissoziation, Emotionale Einengung, Gedächtnisstörung, Depersonalisation/Derealisation. Die Dissociative Experiences Scale (DES) zeigt in neueren netzwerkanalytischen Ansätzen drei Dimensionen: Getrennte Prozesse, Derealisation/Depersonalisation und Absorption. Diese Befunde unterstreichen, dass Dissoziation nicht auf einen einzigen Nenner reduziert werden kann.
Die Zwei-Dimensionen-Taxonomie der Dissoziation (ZTD) ist der Versuch, diese Vielfalt zu ordnen. Sie ist kein weiteres theoretisches Modell neben SCM, Şar und Typ 2 – sie ist ein metatheoretisches Klassifikationsinstrument, das bestehende Perspektiven anhand zweier unabhängiger Dimensionen verortet:
1. Strukturelle Tiefe: Wie tief ist die Spaltung? (keine ↔ funktional ↔ strukturell ↔ invertiert)
2. Soziokognitive Überformung: Wie stark sind soziale Erwartungen, kulturelle Narrative und Fantasieneigung beteiligt? (gering ↔ mittel ↔ hoch)
Die ZTD integriert die Erkenntnisse aus WAA-160 (Şars funktionale Dissoziation), WAA-161 (Abgrenzung vom SCM) und WAA-810 (die drei komplementären Modelle auf phänomenologischer, selbst-bezogener und neurobiologischer Ebene). Sie bietet einen Rahmen für diagnostische Einordnung, therapeutische Steuerung und prognostische Einschätzung – und sie zeigt, dass die Modelle nicht hierarchisch, sondern qualitativ unterschiedlich sind.
### 1.2 Fragen des Dokuments
Frage 1: Warum ist eine Taxonomie der Dissoziation notwendig, und welche Defizite bestehender Klassifikationssysteme (DSM-5, ICD-11, TSDP) adressiert sie?
Frage 2: Welche zwei Dimensionen – strukturelle Tiefe und soziokognitive Beteiligung – bilden das Grundgerüst der Zwei-Dimensionen-Taxonomie der Dissoziation (ZTD), und wie sind sie definiert und operationalisiert?
Frage 3: Wie verorten sich die zentralen dissoziativen Phänomene und Störungsbilder – SCM, Şars funktionale Dissoziation, Typ 1, Typ 2α/2β, DDNOS/OSDD, DIS, BPD, Depersonalisationsstörung – im zweidimensionalen Raum der ZTD?
Frage 4: Welche klinischen Implikationen ergeben sich aus der Verortung eines Falls in der ZTD – für Diagnostik, Therapie und Prognose?
Frage 5: Welche Limitationen hat die ZTD, und welche offenen Fragen ergeben sich für die künftige Forschung?
### 1.3 Thesen des Dokuments
These 1: Die ZTD ist ein metatheoretisches Klassifikationsinstrument, das bestehende theoretische Perspektiven auf Dissoziation anhand von zwei unabhängigen Dimensionen (strukturelle Tiefe und soziokognitive Beteiligung) verortet.
These 2: Die ZTD überwindet die Defizite linearer Schwere-Modelle, indem sie zeigt, dass die Modelle nicht hierarchisch, sondern qualitativ unterschiedlich sind – sie unterscheiden sich in der Kombination ihrer dimensionalen Ausprägungen.
These 3: Die Verortung eines Falls in der ZTD hat unmittelbare klinische Konsequenzen: Je höher die strukturelle Tiefe, desto stärker ist eine forderungsfreie, nicht-konfrontative Haltung (Leuchtturm-Strategie) indiziert; je höher die soziokognitive Beteiligung, desto stärker sind kognitive und kultursensible Interventionen gefordert.
These 4: Die ZTD ist kompatibel mit phänomenologischen und neurobiologischen Modellen (4-D-Modell, Ataria, Triple-Network-Modell), die auf anderen Analyse-Ebenen operieren – sie ergänzen, nicht konkurrieren.
These 5: Typ 2α/2β nehmen in der ZTD die Position maximaler struktureller Tiefe ein – sie sind die radikalste strukturelle Konsequenz chronischer, früher Traumatisierung. Ihre therapeutische Zugänglichkeit ist die geringste, ihre Prognose die reservierteste.
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### 1.1 Warum eine Taxonomie der Dissoziation?
Die Dissoziationsforschung hat in den letzten Jahrzehnten eine beeindruckende Vielfalt theoretischer Perspektiven hervorgebracht – vom Sociocognitive Model (SCM) über Şars funktionale Dissoziation bis hin zur strukturellen Dissoziation Typ 1 und Typ 2. Diese Perspektiven stehen jedoch oft unverbunden nebeneinander. Sie werden als konkurrierende Erklärungen präsentiert, nicht als komplementäre Zugänge zu unterschiedlichen Ebenen desselben Phänomens.
Die Forschung beschreibt, dass Dissoziation ein multidimensionales Konstrukt ist – keine eindimensionale Größe. Die Multiscale Dissociation Inventory (MDI) identifizierte fünf moderat interkorrelierte Faktoren: Abkopplung (Loslösung), Identitätsdissoziation, Emotionale Einengung, Gedächtnisstörung, Depersonalisation/Derealisation. Die Dissociative Experiences Scale (DES) zeigt in neueren netzwerkanalytischen Ansätzen drei Dimensionen: Getrennte Prozesse, Derealisation/Depersonalisation und Absorption. Diese Befunde unterstreichen, dass Dissoziation nicht auf einen einzigen Nenner reduziert werden kann.
Die Zwei-Dimensionen-Taxonomie der Dissoziation (ZTD) ist der Versuch, diese Vielfalt zu ordnen. Sie ist kein weiteres theoretisches Modell neben SCM, Şar und Typ 2 – sie ist ein metatheoretisches Klassifikationsinstrument, das bestehende Perspektiven anhand zweier unabhängiger Dimensionen verortet:
1. Strukturelle Tiefe: Wie tief ist die Spaltung? (keine ↔ funktional ↔ strukturell ↔ invertiert)
2. Soziokognitive Überformung: Wie stark sind soziale Erwartungen, kulturelle Narrative und Fantasieneigung beteiligt? (gering ↔ mittel ↔ hoch)
Die ZTD integriert die Erkenntnisse aus WAA-160 (Şars funktionale Dissoziation), WAA-161 (Abgrenzung vom SCM) und WAA-810 (die drei komplementären Modelle auf phänomenologischer, selbst-bezogener und neurobiologischer Ebene). Sie bietet einen Rahmen für diagnostische Einordnung, therapeutische Steuerung und prognostische Einschätzung – und sie zeigt, dass die Modelle nicht hierarchisch, sondern qualitativ unterschiedlich sind.
### 1.2 Fragen des Dokuments
Frage 1: Warum ist eine Taxonomie der Dissoziation notwendig, und welche Defizite bestehender Klassifikationssysteme (DSM-5, ICD-11, TSDP) adressiert sie?
Frage 2: Welche zwei Dimensionen – strukturelle Tiefe und soziokognitive Beteiligung – bilden das Grundgerüst der Zwei-Dimensionen-Taxonomie der Dissoziation (ZTD), und wie sind sie definiert und operationalisiert?
Frage 3: Wie verorten sich die zentralen dissoziativen Phänomene und Störungsbilder – SCM, Şars funktionale Dissoziation, Typ 1, Typ 2α/2β, DDNOS/OSDD, DIS, BPD, Depersonalisationsstörung – im zweidimensionalen Raum der ZTD?
Frage 4: Welche klinischen Implikationen ergeben sich aus der Verortung eines Falls in der ZTD – für Diagnostik, Therapie und Prognose?
Frage 5: Welche Limitationen hat die ZTD, und welche offenen Fragen ergeben sich für die künftige Forschung?
### 1.3 Thesen des Dokuments
These 1: Die ZTD ist ein metatheoretisches Klassifikationsinstrument, das bestehende theoretische Perspektiven auf Dissoziation anhand von zwei unabhängigen Dimensionen (strukturelle Tiefe und soziokognitive Beteiligung) verortet.
These 2: Die ZTD überwindet die Defizite linearer Schwere-Modelle, indem sie zeigt, dass die Modelle nicht hierarchisch, sondern qualitativ unterschiedlich sind – sie unterscheiden sich in der Kombination ihrer dimensionalen Ausprägungen.
These 3: Die Verortung eines Falls in der ZTD hat unmittelbare klinische Konsequenzen: Je höher die strukturelle Tiefe, desto stärker ist eine forderungsfreie, nicht-konfrontative Haltung (Leuchtturm-Strategie) indiziert; je höher die soziokognitive Beteiligung, desto stärker sind kognitive und kultursensible Interventionen gefordert.
These 4: Die ZTD ist kompatibel mit phänomenologischen und neurobiologischen Modellen (4-D-Modell, Ataria, Triple-Network-Modell), die auf anderen Analyse-Ebenen operieren – sie ergänzen, nicht konkurrieren.
These 5: Typ 2α/2β nehmen in der ZTD die Position maximaler struktureller Tiefe ein – sie sind die radikalste strukturelle Konsequenz chronischer, früher Traumatisierung. Ihre therapeutische Zugänglichkeit ist die geringste, ihre Prognose die reservierteste.
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Physischer Band: WB_18D –
Datei: WB_18D ZIS-Spinne und ihre Anwendungen V2.0.md
| Schlüssel | Wert |
|---|---|
| wa_id | WB_18D |
| wb_band | WB_18D |
| title | WB_18D: ZIS-Spinne und ihre Anwendungen – Instrumente, Modelle und Fragebögen |
| doi | ¦ |
| subtitle | WA-Korpus - Band WB_18D https://doi.org/10.17605/OSF.IO/[Band18D-geplant] |
| publishing_targets | |
| author | Thor Alexander (ORCID: 0009-0007-8347-0962, https://osf.io/snmx5/) |
| version | Version 4.0 vom 2026-08-07 |
| footline | WB_18D: ZIS-Spinne und ihre Anwendungen (V4.0) |
| abstract | Band 18 des WA-Korpus bietet eine systematische Übersicht über die gesamte ZIS-Familie – eine Sammlung von Instrumenten zur Erfassung, Visualisierung und Gewichtung dissoziativer Phänomene. Die ZIS-Spinne der Dissoziation (16 Parameter) ist das Gründungsinstrument der Familie. Sie integriert vier komplementäre Modelle: das 4-D-Modell (Frewen & Lanius), die phänomenologischen Selbst-Dimensionen (Ataria), das Triple-Network-Modell (Lebois) und die Zwei-Dimensionen-Taxonomie der Dissoziation (ZTD). Die 34er ZIS-Spinnen erweitern das Prinzip auf Ressourcen, Blockaden und systemische Anwendungen. Die Parametergewichtung ermöglicht eine differenzierte Bewertung der Parameter nach diagnostischer, prognostischer und ätiologischer Relevanz. Band 18 ist das Referenzwerk für alle ZIS-basierten Instrumente des WA-Korpus. |
| abstract_en | Volume 18 of the WA Corpus provides a systematic overview of the entire ZIS family – a collection of instruments for the assessment, visualization, and weighting of dissociative phenomena. The ZIS Spider of Dissociation (16 parameters) is the founding instrument of the family. It integrates four complementary models: the 4-D model (Frewen & Lanius), the phenomenological self-dimensions (Ataria), the triple network model (Lebois), and the Two-Dimensional Taxonomy of Dissociation (ZTD). The 34-parameter ZIS Spiders extend the principle to resources, blockades, and systemic applications. Parameter weighting allows for a differentiated assessment of parameters according to diagnostic, prognostic, and etiological relevance. Volume 18 is the reference work for all ZIS-based instruments of the WA Corpus. |
| keywords | ZIS-Spinne, Dissoziative Komplexität, Fingerabdruck der Dissoziation, Geometrie der Seele, Radialbewertung mehrparametrischer Systeme, Strukturelle Tiefe, Invertierte Hierarchie, Trialektische Spaltung, Funktionale Leere, Therapeutische Blockade, Soziokognitive Überformung, PacMan-Effekt, Apfel-Effekt, Der unsichtbare Kosmos der Fragmentierung, Landkarte der Modelle, Die fünf Cluster der Dissoziation, Die Taxonomie des Leidens, Das erweiterte Panorama, Die versteckte Hierarchie, Der Spiegel im Spiegel, Die Kreispyramide der Forschung, Die Architektur eines Denkgebäudes, Die Geometrie des Zerbrochenen, Der Fingerabdruck der Fragmentierung, Die Landschaft der Verwundung, Der Körper des Begleiters als Zeuge, Somatische Countertransference-Wahrnehmung, Resonanzkörper, Die Dialektik von Stärke und Schwäche, Die verborgene Ordnung der Zerstörung, Die Karte des Seelenraums, Das zerbrochene Gefäß der Zeit, Bürgerkrieg der Seele, Eingefrorene Vergangenheit, Ewige Gegenwart, Blockierte Zukunft, Asymmetrie von Agency und Selbst, Fragmentierte Identität, Das Selbst ohne Agency, Die Agency ohne Selbst, Der forderungsfreie Leuchtturm, Leuchtturm-Strategie, Phase 0 der Therapie, Geduld der Heilung, Mikro-Öffnung, Festung der Blockade, Die drei Netzwerke im Bürgerkrieg, Hyperkonnektivität als Festung, Dauerhaft dysregulierter Alarm, Die Kreispyramide der Forschung, Konzentrische Landschaft der Wissenschaft, Topografie der globalen Asymmetrie, Basis des Vulkans, Flanke des Vulkans, Spitze des Vulkans, Die Mikroskopie der Messung, Die feinkörnigste Ebene der Analyse, Die Präzision der klinischen Relevanz, Gleichgewichtung als mathematische Eleganz, Ungleichgewichtung als klinische Notwendigkeit, Das erweiterte Panorama des Menschen, Die Ganzheit des Lebens, Das mehrstimmige Portrait der Existenz, Der mehrstimmige Chor des Lebens, Die leibliche Brücke zur Patientin, Die Reflexion der Reflexion, Der zerbrochene Kosmos, Die Heilung durch Sichtbarkeit, Das Werkzeug der Heilung, Die Karte zur Heilung, Ressourcen-ZIS, Blockade-ZIS, System-ZIS, Paar-ZIS, Transgenerationale ZIS, Selbstreflexion-ZIS, Lineare Gewichtung, Cluster-basierte Gewichtung, Basis-Gewichte, Kontextuelle Anpassung, Item-Level-Korrektur, Framing-Effekt, Differentielle Item-Funktion, DIF, Faktorladungen |
| keywords_en | ZIS Spider, Dissociative Complexity, Fingerprint of Dissociation, Geometry of the Soul, Radial assessment of multi-parametric systems, Structural Depth, Inverted Hierarchy, Trialectic Split, Functional Emptiness, Therapeutic Blockade, Sociocognitive Overlay, PacMan Effect, Apple Effect, The Invisible Cosmos of Fragmentation, Map of the Models, The Five Clusters of Dissociation, The Taxonomy of Suffering, The Expanded Panorama, The Hidden Hierarchy, The Mirror in the Mirror, The Circle Pyramid of Research, The Architecture of a Thought Structure, The Geometry of the Broken, The Fingerprint of Fragmentation, The Landscape of Wounding, The Companion's Body as Witness, Somatic Countertransference Awareness, Resonance Body, The Dialectic of Strength and Weakness, The Hidden Order of Destruction, The Map of Inner Space, The Shattered Vessel of Time, Civil War of the Soul, Frozen Past, Eternal Present, Blocked Future, Asymmetry of Agency and Self, Fragmented Identity, The Self Without Agency, The Agency Without Self, The Demand-Free Lighthouse, Lighthouse Strategy, Phase Zero of Therapy, Patience of Healing, Micro-Opening, Fortress of Blockade, The Three Networks in Civil War, Hyperconnectivity as Fortress, Permanently Dysregulated Alarm, The Circle Pyramid of Research, Concentric Landscape of Science, Topography of Global Asymmetry, Base of the Volcano, Flank of the Volcano, Peak of the Volcano, The Microscopy of Measurement, The Most Fine-Grained Level of Analysis, The Precision of Clinical Relevance, Equal Weighting as Mathematical Elegance, Unequal Weighting as Clinical Necessity, The Expanded Panorama of the Human, The Wholeness of Life, The Polyphonic Portrait of Existence, The Polyphonic Choir of Life, The Bodily Bridge to the Patient, The Reflection of Reflection, The Broken Cosmos, Healing Through Visibility, The Tool of Healing, The Map to Healing, Resource-ZIS, Blockade-ZIS, System-ZIS, Couple-ZIS, Transgenerational ZIS, Self-Reflection ZIS, Linear Weighting, Cluster-based Weighting, Baseline Weights, Contextual Adjustment, Item-Level Correction, Framing Effect, Differential Item Functioning, DIF, Factor Loadings |
| volumes | PROJEKT-DOI (WA-KORPUS): https://doi.org/10.17605/OSF.IO/DC9EZ WA-KORPUS zur Strukturellen Dissoziation Typ 2 - Integrative Einzelfallanalyse Yenifer/Yenny: https://osf.io/dc9ez HOMEPAGE (Bände, Tiefenlinks zu DOI-Dokumenten, Übersichten, Indizes): https://korpus.thor-alexander.de/ BAND 01: TYP 2 • Deutsch/Original - WB_01D: https://osf.io/8xubp • English - WB_01E: https://osf.io/9f2tj BAND 04: LEUCHTTURM • Deutsch/Original - WB_04D: https://osf.io/[Band04D-geplant] BAND 10: ETHIK • Deutsch/Original - WB_10D: https://osf.io/[Band10D-geplant] BAND 90: PUBLIKATIONEN • Deutsch/Original - WB_90D: https://osf.io/syx32 • English - WB_90E: https://osf.io/4ysfp • Español/Latino - WB_90L: https://osf.io/9ydgv • Русский - WB_90R: https://osf.io/nwcjm • Türkçe - WB_90T: https://osf.io/frhts BAND 95: ERZÄHLUNGEN • Deutsch/Original - WB_95D: https://osf.io/8aegh |
Virtueller Band: WB_16D –
Datei: WB_16D Das Selbst V0.8.md
| Schlüssel | Wert |
|---|---|
| wb_band | WB_16D |
| title | WB_16D: Das Selbst bei Typ 2 – Integration, Fragmentierung und Wiederherstellung |
| subtitle | WA-Korpus - Band WB_16D https://doi.org/10.17605/OSF.IO/[Band16D-geplant] |
| author | Thor Alexander |
| version | Version 1.0 vom 2026-07-20 |
| footline | WB_16D: Selbst bei Typ 2 (V1.0) |
| abstract | Dieser Band des WA-Korpus widmet sich dem Selbst in der strukturellen Dissoziation Typ 2. Er integriert die Perspektiven aus Bindungstheorie, Neurobiologie, Psychoanalyse und Phänomenologie zu einem kohärenten Bild der Selbstfragmentierung bei Yenifer/Yenny. Die sechs Leseschritte führen von der Grundlegung des Selbst (Selbst vs. Bewusstsein, narrative Identität) über die theoretischen Rahmen (Katalog und Synopse der Selbst-Konzepte) und die Fragmentierung des Selbst (Yenny als funktionale Leere) zur leiblichen Dimension (Körpergedächtnis) und der existenziellen Dimension (Zeit, Raum) bis hin zur integrativen Synthese (Schichtenmodell, Handeln ohne Seele, Würde). Der Band zeigt, dass das Selbst bei Typ 2 weder einfach "zerstört" noch "intakt" ist – es ist fragmentiert, aber nicht verschwunden; es ist unterdrückt, aber nicht erloschen. Die Wiederherstellung des Selbst ist das eigentliche Ziel der Heilung. Dies ist ein nicht begutachtetes Manuskript und Teil des WA-Korpus zur strukturellen Dissoziation Typ 2. |