Detailansicht zu WAA-002 v7.0
Sprachversionen
| Sprache | Datei | Version | Band | Titel | DOI + Link |
|---|---|---|---|---|---|
| 🇩🇪 | WAA-002D | 2.2 | 15 | Die internationale Dissoziationsforschung – Eine Bestandsaufnahme | test.de |
| 🇺🇸 | WAA-002E | 15 | test.de | ||
| F | WAA-002F | 15 | test.de | ||
| 🇪🇸 | WAA-002L | 15 | test.de | ||
| 🇷🇺 | WAA-002R | 15 | test.de | ||
| 🇹🇷 | WAA-002T | 15 | test.de |
Dokumentdetails: 🇩🇪 WAA-002D
Version: 2.2 (Datum: 2026-08-04)
YAML-Daten von WAA-002D
| Schlüssel | Wert |
|---|---|
| wa_id | WAA-002D |
| wb_band | WB_15D |
| title | WAA-002D: Die internationale Dissoziationsforschung – Eine Bestandsaufnahme |
| subtitle | WA-Korpus - Band WB_15D 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/[Band15D-geplant] |
| author | Thor Alexander (ORCID: 0009-0007-8347-0962, 🔗 https://osf.io/snmx5/) |
| version | Version 4.0 vom 2026-07-25 |
| footline | WAA-002D: Internationale Dissoziationsforschung (V4.0) |
| abstract | Dieses Dokument bietet eine umfassende Bestandsaufnahme der internationalen Dissoziationsforschung. Es analysiert die Forschungsaktivitäten in fünf Weltregionen – angelsächsischer Raum, Europa (inkl. Russland und Türkei), Lateinamerika, Asien sowie Australien/Neuseeland und Afrika – und bewertet deren aktuelle Bedeutung und Entwicklungstendenz. Die Analyse integriert aktuelle Metaanalysen, systematische Übersichtsarbeiten und länderbezogene Studien. Die Ausführungen dienen als Grundlage für die Einordnung des Falls Yenifer/Yenny (strukturelle Dissoziation Typ 2) in den globalen Forschungskontext. Dies ist ein nicht begutachtetes Manuskript und Teil von Band 15 des WA-Korpus zur strukturellen Dissoziation Typ 2. |
| abstract_en | This document provides a comprehensive assessment of international dissociation research. It analyzes research activities in five world regions – the Anglosphere, Europe (including Russia and Turkey), Latin America, Asia, and Australia/New Zealand and Africa – and evaluates their current significance and developmental trends. The analysis integrates current meta-analyses, systematic reviews, and country-specific studies. The findings serve as a basis for situating the case of Yenifer/Yenny (structural dissociation type 2) within the global research context. This is an unpublished manuscript and part of Volume 15 of the WA Corpus on Structural Dissociation Type 2. |
| keywords | Strukturelle Dissoziation, Typ 2, Dissoziationsforschung, internationale Forschung, Bestandsaufnahme, Angelsächsischer Raum, Europa, Lateinamerika, Asien, Australien, Neuseeland, Afrika, Metaanalyse, Prävalenz, ISSTD, trauma, dissociation, Yenifer, Yenny, WA-Korpus, WAA-002 |
| volumes | WA-Korpus zur Strukturellen Dissoziation Typ 2 - Integrative Einzelfallanalyse Yenifer/Yenny: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/DC9EZ BAND 01: TYP 2 • Deutsch/Original - WB_01D: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/42UQH • English - WB_01E: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/B3D5R • Español/Latino - WB_01L: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/[Band01L-geplant] • Русский - WB_01R: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/[Band01R-geplant] BAND 04: LEUCHTTURM • Deutsch/Original - WB_04D: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/[Band04D-geplant] BAND 12: IATROGEN • Deutsch/Original - WB_12D: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/4B5C6 BAND 15: FALLARBEIT • Deutsch/Original - WB_15D: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/[Band15D-geplant] BAND 95: ERZÄHLUNGEN • Deutsch/Original - WB_95D: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/RS49M • English - WB_95E: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/[Band95E-geplant] • Español/Latino - WB_95L: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/[Band95L-geplant] • Русский - WB_95R: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/[Band95R-geplant] |
Kapitel 1 von WAA-002D
## 1. Einleitung
### 1.1 Die internationale Dissoziationsforschung – Ein Überblick
Die Dissoziationsforschung hat in den letzten Jahrzehnten weltweit an Bedeutung gewonnen. Eine aktuelle Übersichtsarbeit (Umbrella Review) synthetisierte 44 systematische Übersichtsarbeiten, 27 Metaanalysen und 4 gemischte Arbeiten, die zwischen 1996 und 2025 veröffentlicht wurden, und umfasste damit 3.864 Primärstudien mit über 1,59 Millionen Teilnehmern. Dissociation ist ein zentrales, aber kontroverses Thema in der Psychopathologie.
Die Bewertung der Länder (in den Tabellen als "Forschungsstand", "Aktuelle internationale Bedeutung" und "Tendenz" dargestellt) basiert auf einer qualitativen Einschätzung der Sichtbarkeit in der internationalen Literatur, der Anzahl der zitierten Studien, der institutionellen Verankerung und der internationalen Vernetzung. Diese Bewertungen sind interpretativ und nicht als objektive Messgrößen zu verstehen.
Die Forschung ist jedoch international extrem ungleich verteilt. Während der angelsächsische Raum (USA, Kanada, Großbritannien) die Forschung dominiert, sind andere Regionen – insbesondere Lateinamerika, Afrika und Teile Asiens – massiv unterrepräsentiert. Die vorliegende Bestandsaufnahme analysiert die Forschungsaktivitäten in fünf Weltregionen und bewertet deren aktuelle Bedeutung und Entwicklungstendenz.
### 1.2 Fragen des Dokuments
1. Wie ist die internationale Dissoziationsforschung aktuell verteilt? – Welche Regionen dominieren, welche sind unterrepräsentiert?
2. Welche regionalen Schwerpunkte und Forschungstraditionen lassen sich identifizieren? – Welche Länder haben etablierte Forschungstraditionen, welche befinden sich im Aufbau?
3. Welche Rolle spielen kulturelle Faktoren für die Prävalenz und Wahrnehmung dissoziativer Störungen? – Die Metaanalyse von Carraturo et al. (2025) zeigt einen signifikanten Zusammenhang zwischen Individualismus und der Prävalenz dissoziativer Störungen.
4. Welche Bedeutung hat die internationale Dissoziationsforschung für den Fall Yenifer/Yenny? – Inwiefern ist die Typ-2-Dissoziation ein bislang unbeschriebenes Phänomen, das die Grenzen der etablierten Forschung aufzeigt?
5. Welche Forschungslücken bestehen, und welche Regionen benötigen dringend institutionelle Förderung? – Die massive Unterrepräsentation von Regionen wie Lateinamerika und Afrika ist ein ungelöstes Problem.
### 1.3 Thesen des Dokuments
1. These von der angelsächsischen Dominanz: Der angelsächsische Raum (USA, Kanada, Großbritannien) ist das unangefochtene Zentrum der internationalen Dissoziationsforschung und produziert den größten Teil der weltweiten Literatur.
2. These von der europäischen Heterogenität: Die europäische Dissoziationsforschung ist heterogen – während Deutschland, die Türkei und Skandinavien etablierte Forschungstraditionen haben, sind andere Länder (Italien, Spanien) unterentwickelt.
3. These von der asiatischen Ungleichheit: Die asiatische Dissoziationsforschung ist durch massive Ungleichheit gekennzeichnet – China, Hongkong, Taiwan, Japan und Südkorea haben etablierte Forschung; andere Länder (Indonesien, Thailand) weisen vollständige Forschungslücken auf.
4. These von der lateinamerikanischen Unterrepräsentation: Lateinamerika ist in der internationalen Dissoziationsforschung massiv unterrepräsentiert – Brasilien und Mexiko haben vereinzelte Beiträge; die meisten Länder haben keine Forschung.
5. These von der afrikanischen Forschungslücke: Afrika weist die größte Forschungslücke auf – die Forschung besteht überwiegend aus Fallberichten; systematische Studien fehlen weitgehend.
6. These von der kulturellen Moderation: Die Metaanalyse von Carraturo et al. (2025) zeigt, dass Individualismus positiv mit der Prävalenz dissoziativer Störungen assoziiert ist – ein Befund, der die Bedeutung kultureller Faktoren unterstreicht.
7. These von der Typ-2-Forschungslücke: Die strukturelle Dissoziation Typ 2 (invertierte Hierarchie) ist in der internationalen Literatur bislang nicht angekommen – der Fall Yenifer/Yenny stellt eine Forschungslücke dar, die die Grenzen der etablierten Modelle (van der Hart, Nijenhuis & Steele, 2006) aufzeigt und eine Erweiterung der Theorie erforderlich macht.
---
### 1.1 Die internationale Dissoziationsforschung – Ein Überblick
Die Dissoziationsforschung hat in den letzten Jahrzehnten weltweit an Bedeutung gewonnen. Eine aktuelle Übersichtsarbeit (Umbrella Review) synthetisierte 44 systematische Übersichtsarbeiten, 27 Metaanalysen und 4 gemischte Arbeiten, die zwischen 1996 und 2025 veröffentlicht wurden, und umfasste damit 3.864 Primärstudien mit über 1,59 Millionen Teilnehmern. Dissociation ist ein zentrales, aber kontroverses Thema in der Psychopathologie.
Die Bewertung der Länder (in den Tabellen als "Forschungsstand", "Aktuelle internationale Bedeutung" und "Tendenz" dargestellt) basiert auf einer qualitativen Einschätzung der Sichtbarkeit in der internationalen Literatur, der Anzahl der zitierten Studien, der institutionellen Verankerung und der internationalen Vernetzung. Diese Bewertungen sind interpretativ und nicht als objektive Messgrößen zu verstehen.
Die Forschung ist jedoch international extrem ungleich verteilt. Während der angelsächsische Raum (USA, Kanada, Großbritannien) die Forschung dominiert, sind andere Regionen – insbesondere Lateinamerika, Afrika und Teile Asiens – massiv unterrepräsentiert. Die vorliegende Bestandsaufnahme analysiert die Forschungsaktivitäten in fünf Weltregionen und bewertet deren aktuelle Bedeutung und Entwicklungstendenz.
### 1.2 Fragen des Dokuments
1. Wie ist die internationale Dissoziationsforschung aktuell verteilt? – Welche Regionen dominieren, welche sind unterrepräsentiert?
2. Welche regionalen Schwerpunkte und Forschungstraditionen lassen sich identifizieren? – Welche Länder haben etablierte Forschungstraditionen, welche befinden sich im Aufbau?
3. Welche Rolle spielen kulturelle Faktoren für die Prävalenz und Wahrnehmung dissoziativer Störungen? – Die Metaanalyse von Carraturo et al. (2025) zeigt einen signifikanten Zusammenhang zwischen Individualismus und der Prävalenz dissoziativer Störungen.
4. Welche Bedeutung hat die internationale Dissoziationsforschung für den Fall Yenifer/Yenny? – Inwiefern ist die Typ-2-Dissoziation ein bislang unbeschriebenes Phänomen, das die Grenzen der etablierten Forschung aufzeigt?
5. Welche Forschungslücken bestehen, und welche Regionen benötigen dringend institutionelle Förderung? – Die massive Unterrepräsentation von Regionen wie Lateinamerika und Afrika ist ein ungelöstes Problem.
### 1.3 Thesen des Dokuments
1. These von der angelsächsischen Dominanz: Der angelsächsische Raum (USA, Kanada, Großbritannien) ist das unangefochtene Zentrum der internationalen Dissoziationsforschung und produziert den größten Teil der weltweiten Literatur.
2. These von der europäischen Heterogenität: Die europäische Dissoziationsforschung ist heterogen – während Deutschland, die Türkei und Skandinavien etablierte Forschungstraditionen haben, sind andere Länder (Italien, Spanien) unterentwickelt.
3. These von der asiatischen Ungleichheit: Die asiatische Dissoziationsforschung ist durch massive Ungleichheit gekennzeichnet – China, Hongkong, Taiwan, Japan und Südkorea haben etablierte Forschung; andere Länder (Indonesien, Thailand) weisen vollständige Forschungslücken auf.
4. These von der lateinamerikanischen Unterrepräsentation: Lateinamerika ist in der internationalen Dissoziationsforschung massiv unterrepräsentiert – Brasilien und Mexiko haben vereinzelte Beiträge; die meisten Länder haben keine Forschung.
5. These von der afrikanischen Forschungslücke: Afrika weist die größte Forschungslücke auf – die Forschung besteht überwiegend aus Fallberichten; systematische Studien fehlen weitgehend.
6. These von der kulturellen Moderation: Die Metaanalyse von Carraturo et al. (2025) zeigt, dass Individualismus positiv mit der Prävalenz dissoziativer Störungen assoziiert ist – ein Befund, der die Bedeutung kultureller Faktoren unterstreicht.
7. These von der Typ-2-Forschungslücke: Die strukturelle Dissoziation Typ 2 (invertierte Hierarchie) ist in der internationalen Literatur bislang nicht angekommen – der Fall Yenifer/Yenny stellt eine Forschungslücke dar, die die Grenzen der etablierten Modelle (van der Hart, Nijenhuis & Steele, 2006) aufzeigt und eine Erweiterung der Theorie erforderlich macht.
---
Physischer Band: WB_15D – Integrative Fallarbeit, Helfernetz und Methodenreflexion
Datei: WB_15 V0.9.md
Kein YAML-Block.
Dokumentdetails: 🇺🇸 WAA-002E
Version: (Datum: )
YAML-Daten von WAA-002E
Keine YAML-Daten.
Kein Kapitel 1 vorhanden.
Dokumentdetails: 🇪🇸 WAA-002L
Version: (Datum: )
YAML-Daten von WAA-002L
Keine YAML-Daten.
Kein Kapitel 1 vorhanden.
Dokumentdetails: 🇷🇺 WAA-002R
Version: (Datum: )
YAML-Daten von WAA-002R
Keine YAML-Daten.
Kein Kapitel 1 vorhanden.
Dokumentdetails: 🇹🇷 WAA-002T
Version: (Datum: )
YAML-Daten von WAA-002T
Keine YAML-Daten.
Kein Kapitel 1 vorhanden.