Detailansicht zu WAT-171D 🇩🇪 v7.0
Sprachversionen
| Sprache | Datei | Version | Band | Titel | DOI + Link |
|---|---|---|---|---|---|
| 🇩🇪 | WAT-171D | 2.0 | 14 | Klinische Implikationen der strukturellen Dissoziation – Die phasenorientierte Behandlung nach Kathy Steele | ¦ |
Dokumentdetails: 🇩🇪 WAT-171D
Version: 2.0 (Datum: 2026-06-10)
YAML-Daten von WAT-171D
| Schlüssel | Wert |
|---|---|
| wb_band | WB_07D |
| title | WAT-171D: Klinische Implikationen der strukturellen Dissoziation – Die phasenorientierte Behandlung nach Kathy Steele |
| subtitle | WA-Korpus - Band WB_07D (T – Therapie) 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/42UQH |
| author | Thor Alexander (ORCID: 0009-0007-8347-0962, 🔗 https://osf.io/snmx5/) |
| version | Version 4.0 vom 2026-06-11 |
| footline | WAT-171D: Klinische Implikationen Steele (V4.0) |
| abstract | Dieses Dokument analysiert die klinischen Implikationen der Theorie der strukturellen Dissoziation (TSDP) aus der Perspektive von Kathy Steele, insbesondere ihr phasenorientiertes Behandlungsmodell. Es zeigt die Grenzen dieses Ansatzes für den Fall Yenifer/Yenny auf und begründet die Notwendigkeit der Leuchtturm-Strategie als „Phase Null“. Die Ausführungen gelten für beide Modelle (Typ 2α und Typ 2β), sofern nicht anders vermerkt. Dies ist ein nicht begutachtetes Manuskript und Teil von Band 07 des WA-Korpus. |
| abstract_en | This document analyzes the clinical implications of the theory of structural dissociation (TSDP) from the perspective of Kathy Steele, particularly her phase-oriented treatment model. It demonstrates the limitations of this approach for the case of Yenifer/Yenny and justifies the necessity of the lighthouse strategy as a „Phase Zero“. The findings apply to both models (type 2α and type 2β) unless stated otherwise. This is an unpublished manuscript and part of Volume 07 of the WA Corpus. |
| keywords | Strukturelle Dissoziation, Typ 2, Steele, phasenorientierte Behandlung, Phase Null, therapeutische Allianz, phobische Vermeidung, Widerstand, Yenifer, Yenny, WA-Korpus, K-PTBS, WAT-171 |
| volumes | WA-Korpus zur Strukturellen Dissoziation Typ 2 - Integrative Einzelfallanalyse Yenifer/Yenny: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/DC9EZ • Deutsch/Original - WB_01D: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/42UQH • English - WB_01E: 🔗 https://doi.org/10.17605/OSF.IO/B3D5R • Español/Latino - WB_01L: • Русский - WB_01R: |
Kapitel 1 von WAT-171D
## 1. Einleitung: Kathy Steele als klinische Expertin der TSDP
Die Theorie der strukturellen Dissoziation der Persönlichkeit (TSDP) von Onno van der Hart, Ellert Nijenhuis und Kathy Steele (2006) ist das derzeit einflussreichste Modell zur Beschreibung komplexer Traumafolgestörungen. Während WAG-010 die grundlegenden Grenzen der TSDP für den Fall Yenifer/Yenny analysierte (insbesondere die Unfähigkeit, die invertierte Hierarchie abzubilden), und WAG-011/012 die phänomenologische Differenzierung und enaktive Perspektive Nijenhuis‘ vertieften, richtet sich dieses Dokument auf die klinische Anwendung der TSDP.
Kathy Steele ist die klinische Expertin des Autorentrios. Sie ist Mitautorin des Standardwerks *The Haunted Self* sowie von *Treating Trauma-Related Dissociation: A Practical, Integrative Approach* (2017) und *Coping with Trauma-Related Dissociation* (2011). Ihre Arbeiten befassen sich mit der phasenorientierten Behandlung komplexer dissoziativer Störungen, der therapeutischen Allianz, der Arbeit mit Widerstand als phobischer Vermeidung sowie den praktischen Herausforderungen in der Therapie schwer traumatisierter Patienten.
Die zentrale These dieses Dokuments lautet: Steeles phasenorientiertes Behandlungsmodell setzt – wie alle klinischen Ansätze – eine grundsätzliche Kooperationsbereitschaft des Patientensystems voraus. Die erste Phase (Stabilisierung und Symptomreduktion) erfordert eine tragfähige therapeutische Allianz. Yenny, das sekundäre Bewusstsein, verweigert jedoch jede therapeutische Beziehung. Sie blockt jeden Versuch externer Hilfe und brach die bestehende Therapie beim INAA ab.
Daher ist Steeles phasenorientiertes Modell im vorliegenden Fall nicht anwendbar. Die Leuchtturm-Strategie (WAT-030) stellt eine notwendige „Phase Null“ dar – eine forderungsfreie, konsistente Präsenz, die das sekundäre System nicht triggert und die Voraussetzung für eine spätere klassische Therapie schafft, falls Yenny eines Tages die Kontrolle lockert. Dieses Dokument analysiert die klinischen Konzepte Steeles, wendet sie auf den Fall an und zeigt ihre Grenzen für die invertierte Hierarchie auf.
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Die Theorie der strukturellen Dissoziation der Persönlichkeit (TSDP) von Onno van der Hart, Ellert Nijenhuis und Kathy Steele (2006) ist das derzeit einflussreichste Modell zur Beschreibung komplexer Traumafolgestörungen. Während WAG-010 die grundlegenden Grenzen der TSDP für den Fall Yenifer/Yenny analysierte (insbesondere die Unfähigkeit, die invertierte Hierarchie abzubilden), und WAG-011/012 die phänomenologische Differenzierung und enaktive Perspektive Nijenhuis‘ vertieften, richtet sich dieses Dokument auf die klinische Anwendung der TSDP.
Kathy Steele ist die klinische Expertin des Autorentrios. Sie ist Mitautorin des Standardwerks *The Haunted Self* sowie von *Treating Trauma-Related Dissociation: A Practical, Integrative Approach* (2017) und *Coping with Trauma-Related Dissociation* (2011). Ihre Arbeiten befassen sich mit der phasenorientierten Behandlung komplexer dissoziativer Störungen, der therapeutischen Allianz, der Arbeit mit Widerstand als phobischer Vermeidung sowie den praktischen Herausforderungen in der Therapie schwer traumatisierter Patienten.
Die zentrale These dieses Dokuments lautet: Steeles phasenorientiertes Behandlungsmodell setzt – wie alle klinischen Ansätze – eine grundsätzliche Kooperationsbereitschaft des Patientensystems voraus. Die erste Phase (Stabilisierung und Symptomreduktion) erfordert eine tragfähige therapeutische Allianz. Yenny, das sekundäre Bewusstsein, verweigert jedoch jede therapeutische Beziehung. Sie blockt jeden Versuch externer Hilfe und brach die bestehende Therapie beim INAA ab.
Daher ist Steeles phasenorientiertes Modell im vorliegenden Fall nicht anwendbar. Die Leuchtturm-Strategie (WAT-030) stellt eine notwendige „Phase Null“ dar – eine forderungsfreie, konsistente Präsenz, die das sekundäre System nicht triggert und die Voraussetzung für eine spätere klassische Therapie schafft, falls Yenny eines Tages die Kontrolle lockert. Dieses Dokument analysiert die klinischen Konzepte Steeles, wendet sie auf den Fall an und zeigt ihre Grenzen für die invertierte Hierarchie auf.
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Physischer Band: WB_14D – Therapie – Methoden, Verfahren und Strategien
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