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🇩🇪 WAE-210D 3.1 05 Objektbeziehungstheorien ¦

Dokumentdetails: 🇩🇪 WAE-210D

Version: 3.1 (Datum: 2026-04-19)

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Kapitel 1 von WAE-210D
## 1. Einleitung: Was sind Objektbeziehungstheorien?

Die Objektbeziehungstheorien sind eine Weiterentwicklung der Psychoanalyse, die sich von Freuds Triebtheorie abwendet und den Fokus auf die inneren Repräsentationen von Beziehungen legt. Der Begriff „Objekt“ bedeutet hier nicht einen leblosen Gegenstand, sondern die innere Vorstellung einer anderen Person (meist der Mutter oder eines anderen wichtigen Bezugsmenschen). Es geht um die Frage: Wie prägen frühe Beziehungserfahrungen die innere Welt und das spätere Beziehungsverhalten?

Im Fall Yenifer/Yenny (Typ 2 der strukturellen Dissoziation) bieten die Objektbeziehungstheorien eine wertvolle Perspektive auf die Entstehung der Spaltung, des falschen Selbst und des Versagens der haltenden Umwelt. Sie ergänzen die bisherigen Modelle (Janet, Bowlby, Schore, Kohut) um die Dimension der inneren Objekte und der frühen Beziehungsdynamik. Sie stoßen jedoch an Grenzen, weil die invertierte Hierarchie des Typ 2 (sekundäres Bewusstsein dominiert, primäres unterdrückt) über die klassische Objektbeziehungs-Pathologie hinausgeht.

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Physischer Band: WB_05D – Theoretische Grundlagen der Dynamik: Bindung, Neurobiologie und Psychoanalyse

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Datum der letzten Änderung: 25.09.2026